Roman
Leise öffnete sie die Tür. Das Wohnzimmer wurde nur spärlich durch das fahle Licht des Mondscheins erhellt. Mareike versuchte sich zu orientieren und nahm die Silhouette einer Person am Tisch sitzend wahr. Selbst in diesem schummrigen Licht konnte sie die blauen Pumps an den Füßen der Person entdecken. Sie hörte einen lauten Atemzug und im gleichen Moment blitzte die Flamme eines Feuerzeuges auf. Für ein paar Sekunden fiel ein Lichtschein auf ein schmutzverschmiertes Gesicht, dessen erloschene Augen in ihre Richtung zu starren schienen. ‘Eine Täuschung’, wies Mareike ...weiter
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Sie schreckte hoch, blickte hektisch um sich und wusste im ersten Moment nicht, wo sie war. Ihr Gesicht war von kaltem Schweiß überzogen und ihr Herz raste. Das Fenster ihres Schlafzimmers war angekippt und im schwachen Schein des Mondes erkannte sie die Gardinen, die sich sachte hin- und her bewegten. Alle ihre Sinne waren hochgradig sensibilisiert. Da- was war das? Unweit ihres Fensters vernahm sie Stimmen - männliche, flüsternde Stimmen, es schienen mindestens zwei zu sein. Sie stieg aus dem Bett, schlich barfuß ans Fenster und hockte sich nieder, um nicht gesehen zu werden.Die ...weiter
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Es sollte doch wohl mit dem Teufel zugehen, wenn er Mareike nicht überzeugen könnte… Tja, überzeugen wovon? Von einer gemeinsamen Zukunft? Wollte er das wirklich? Hatte er nicht gerade das immer boykottiert? Martin war sich sicher, dass er jetzt nicht einfach aufkreuzen konnte, um da weiter zu machen, wo sie aufgehört hatten. Er hatte aber eine Idee, eine ziemlich gute sogar… »Ihre Meinung ist gefragt!« ...weiter
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Am nächsten Morgen stand Martin sehr zeitig auf. Noch einmal versuchte er, Mareike zu erreichen, erwischte aber wieder nur den Anrufbeantworter. Nachdenklich ging er in die Küche und fütterte seine Kaffeemaschine. Im Kühlschrank fand er noch Zutaten für ein Omelett, welches er sich lustlos zubereitete. Mit einer Tasse Kaffee und der Pfanne setzte sich Martin an den Küchentisch und verspeiste grübelnd sein Frühstück. Da kam ihm eine Idee. Er konnte doch Mareikes Freundin anrufen. Vielleicht wusste die Bescheid. Martin nahm das Telefonbuch und fand nach nervtötendem Suchen die ...weiter
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Angst. Pure Angst. Und keine Energie mehr, einen klaren und vernünftigen Gedanken zu fassen. Was lief hier ab? In welchem schlechten Film war sie hier gelandet?? Sie ließ sich kraftlos und verzweifelt auf das Bett fallen und war im selben Moment eingeschlafen… »Ihre Meinung ist gefragt!« ...weiter


