Roman

Carlo schaute nachdenklich aus dem Fenster. Durch seinen Kopf jagten die unterschiedlichsten Gedanken. Doch immer wieder musste er an Mareike denken. Er musste nur die Augen schließen und schon sah er ihr Gesicht deutlich vor sich. Kopfschüttelnd dachte er an Carmen. Wieso hatte er so viel Zeit mit dieser Frau verbracht. War sie es wert gewesen? Nein! Carlo nahm sein Handy und tippte Mareikes Nummer. Er musste warten, bis Mareike sich meldete. „Hier ist Carlo, hast du Zeit, mich heute zu besuchen?“ Es dauerte lange, bis Mareike antwortete. „Carlo, ich suche gerade einen neuen Job, um auf Teneriffa leben zu können.“ „Warum suchst du einen Job Mareike? Du sollst mir doch bei meinem Buch helfen. Ich brauche dich als Managerin. Ich werde dich auch dafür bezahlen. Allerdings musst du rund um die Uhr für mich da sein. In meinem Haus gibt es eine Gästewohnung. Dort hast du deine Privatsphäre. Lass mich nicht allein und hilf mir.“ Carlo wartete Mareikes Antwort nicht ab, sondern unterbrach die Verbindung. In dem Moment öffnete sich die Tür und Anna kam herein.

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