Gefährliche Überraschungen

Carlo lief zornig am Strand entlang. Was dachte sich Mareike eigentlich? Sie war mit ihm verlobt und die Hochzeit schon geplant. Eigentlich war Carlo noch immer wütend, dass Mareike ohne ihn nach Deutschland geflogen war. Carlo blieb stehen und beobachtete die Sonne, die langsam untergehen wollte. Mareike gehörte ihm und er dachte nicht daran, sie einem anderen Mann zu überlassen. Carlo hatte gespürt, dass Mareike vorhin nicht die Wahrheit gesagt hatte. Es gab einen Mann in Deutschland, der Mareikes Denken und Fühlen in Anspruch nahm. Carlo war davon überzeugt. Plötzlich summte ...weiter

Gefährliche Überraschungen

Carlo zog Mareike zu einem wartenden Taxi. Nachdem beide eingestiegen waren, gab Carlo dem Fahrer die Adresse seiner Wohnung. Mareike starrte grimmig aus dem Fenster. Was bildete sich der Mann eigentlich ein? Kaum hatte das Taxi angehalten, als Mareike schon zur Haustür stürmte. Carlo beglich die Rechnung und bewegte sich aufreizend langsam zu Mareike. Er öffnete die Tür und beide betraten die Wohnung. „Carlo, ich muss mit dir reden. Wir passen nicht zusammen und ich möchte unsere Verlobung lösen“, brach es sofort aus Mareike heraus. „Was soll das heißen Mareike?“, fragte ...weiter

Gefährliche Überraschungen

Mareike landete nach mehrstündigem Flug auf Teneriffa. Eigentlich hatte sie vor, während des Fluges zu schlafen, aber ihre Gedanken kamen nicht zur Ruhe. Immer wieder musste sie an die letzten Tage denken. Der Tod ihrer Mutter, ihr eigener Zusammenbruch und die Gefühle für Stefan wirbelten im wilden Durcheinander durch ihren Kopf. Eigentlich lief in ihrem Leben gar nichts mehr in geordneten Bahnen, seit Martin sie so enttäuscht hatte. Mareike betrat die Abfertigungshallen des Flughafens und wollte sich um ihren Koffer kümmern, aber sie kam nicht weit, da sie Carlo erblickte. Fragend ...weiter

Im Chaos der Gefühle

Während sich Mareikes Gedanken mit Stefan beschäftigten, klingelte das Telefon. Mareike stand auf und eilte zu dem kleinen Telefontischchen. Als sie sich meldete, war Stefan am Apparat. Mareikes Herz begann stürmisch zu klopfen. „Ich musste dich noch einmal hören Mareike. Es ist so einsam hier, seitdem du gegangen bist. Ich vermisse dich. Mareike, ich liebe dich.“ Als Mareike seine Worte hörte, traten ihr Tränen in die Augen. Hastig wischte sie diese mit der Hand weg und schluckte, um den Kloß im Hals los zu werden. „Mareike, bist du noch da?“, hörte sie Stefan fragen. ...weiter

Im Chaos der Gefühle

Mareike stand am Strand und sog die würzige Meeresluft tief ein. Dunkle Wolken brauten sich über ihr zusammen. „Lass uns gehen, bevor wir noch nass werden“. Bestimmend zog sie ihren Vater am Arm, so wie sie es immer als kleines Kind gemacht hatte, wenn sie ungeduldig war und weitergehen wollte. Als sie in seine kleine Wohnung zurück gekehrt waren, in der nach dem Umzug nach Sylt inzwischen alles an seinem richtigen Platz war, setzte Mareike Wasser auf, brühte einen Tee und verfeinerte ihn mit einem kräftigen Schuss Rum. Sie setzte sich auf den Sessel vor das lodernde Kaminfeuer ...weiter

Im Chaos der Gefühle

Als Mareike ihre Tasche packte, betrat Stefan leise das Zimmer. Sie hatte ihn nicht kommen hören und zuckte zusammen, als er sie von hinten umfasste. „Ich lasse dich ungern gehen. Pass gut auf dich auf.“ Er lehnte seinen Kopf an ihren und sie spürte, dass er zitterte. Mareike wand sich vorsichtig aus seiner Umarmung und schaute ihn aus ihren klaren, grünen Augen an. „Verzeih, dass ich dich so überrumpelt habe. Aber ich hatte ja keine Ahnung…“ Statt einer Antwort suchten seine Lippen ihren Mund. Sie hielten sich aneinander fest und küssten sich, erst zärtlich, dann immer ...weiter

Im Chaos der Gefühle

Mareike blieb in den nächsten zwei Tagen fast ausnahmslos in ihrem Zimmer. Ihre Untersuchungsergebnisse waren alle da und sie hoffte, bald entlassen zu werden. Organisch lag nichts Gravierendes vor, aber ihre Seele würde eine Weile brauchen, sich zu erholen. Anstrengungen und Aufregungen sollte sie in nächster Zeit vermeiden. Sie hatte Sehnsucht nach Teneriffa, nach der auch im Winter wärmenden Sonne und dem satten Grün der Insel. Der Herbst kam hier mit großen Schritten. Es stürmte und die goldbraunen Blätter wirbelten munter durch die Luft. Es waren nur noch wenige Formalitäten ...weiter

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    Und wieder einmal ein Geburtstag, wieder ei …

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