Stufen der Lust

Das Lied erstarb ihr auf den Lippen. Sie jappte immer mehr nach Luft. Ihre Augen hatten sich recht gut an die Dunkelheit gewöhnt. Noch immer kein Licht, kein Hinweis auf eine menschlichen Siedlung. Ihr fiel auf, dass die Vegetation immer dichter wurde und sie sich einem Nadelwald näherte. Hoch ragten die ersten Baumspitzen vor ihr auf. Es war zu gefährlich, weiter auf der Straße entlang zu laufen, falls ihr doch jemand folgte. Und dass ihr mitten in der Nacht jemand in dieser Mondlandschaft entgegen kam, war auch nicht sehr wahrscheinlich. Sie drehte sich kurz um. Schlug sie sich ...weiter

Stufen der Lust

Der helle Mond tauchte die öde Landschaft der Canadas in ein gespenstisches, beängstigendes Licht. Auf ihrem Weg über die Landstraße drehte Charlotte sich immer wieder um. Sie hatte Angst – wusste nicht, wie sie mit dieser Situation umgehen sollte. Hatte sie Julio mit dem Schlag auf den Kopf wirklich getötet? Sie hatte sich doch selbst in diese Situation gebracht, nur weil sie Michael eins auswischen und ihn eifersüchtig machen wollte. Doch Michael hatte sich nur abgewandt! Würde er sie überhaupt vermissen? Charlotte lief es eiskalt über den Rücken. Sie beschleunigte ihre ...weiter

Stufen der Lust

Julio kam langsam wieder zu Bewusstsein und fasste sich mit schmerzverzerrtem Gesicht an den Kopf. Als er seine Hand zurückzog war diese voller Blut. Mühsam griff Julio nach seiner Hose und fingerte sein Handy heraus. Nur gut, dass Charlotte nicht auf die Idee gekommen war, dieses mitzunehmen. Nach einigen Anstrengungen war Julio mit Carlo verbunden. „Hole mich wieder ab“, zischte Julio ins Telefon. „Dieses Flittchen hat mich fast totgeschlagen und hat sich vom Acker gemacht. Ich muss sofort zum Arzt und dann müssen wir sie suchen. Also beeile dich.“ Julio ließ sich wieder aufs ...weiter

Stufen der Lust

Stöhnend löste sich Julios Körper von Charlottes und fiel mit schmerzverzerrtem Gesicht zur Seite. Entsetzt starrte Charlotte erst auf den leblos scheinenden Körper, dann auf den schweren Aschenbecher in ihrer Hand. Hatte sie ihn erschlagen? Sie beugte sich vorsichtig über Julio. Von seinem Hinterkopf rann eine dunkle Flüssigkeit stetig seinen Nacken hinunter und tropfte in regelmäßigen Abständen auf das blütenweiße Kopfkissen. Charlotte sah sich hektisch um, sprang mit einem Satz aus dem Bett und öffnete die Türen eines großen Kleiderschrankes. Mit zittrigen Fingern ...weiter

Stufen der Lust

Im Moment aber war es ihr wichtig, Julio weiter zu ermuntern, sich all das zu nehmen, wozu es ihm an ihrem Körper gelüstete. Charlotte war hin und her gerissen zwischen nüchternen Überlegungen dieser Situation zu entfliehen und dem genussvollem Gefühl von Julios kräftigen Männerhänden, die über ihren ganzen Körper strichen, ihre Brüste kneteten und neugierige Finger intimste Stellen erkunden ließen. Charlottes Körper straffte sich, ihr Kopf wandte sich zur Seite und ihr Blick fiel auf den schweren Aschenbecher, der auf dem Nachttisch neben dem Bett stand. Es gelang ihr, sich so ...weiter

Stufen der Lust

Charlotte begriff noch immer nicht, was Julio mit ihr vorhatte. Es konnte doch nicht nur am Geld liegen, warum er sie in diese Einöde verschleppt hatte. Immerhin zeigten Julios Augen starkes Interesse an ihrer Person. Charlotte sah sich in der Hütte um. Eigentlich war sie ganz komfortabel eingerichtet. Genau das richtige Ambiente für ein Liebesabenteuer. Charlotte schlenderte auf ein überdimensionales Bett zu und ließ sich darauf nieder. Unter halb geschlossenen Lidern schaute sie auf Julio, der immer noch an der Tür stand und ihre Bewegungen verfolgte. Langsam nährte sich Julio ...weiter

Stufen der Lust

Carlo ließ den Wagen langsam auf die Einfahrt zur Finca zurollen und bedeutete Julio mit einem leichten Kopfnicken in Richtung der Finca, dass sie am Ziel angekommen seien. Nach Charlottes Empfinden hatte die Fahrt eine Ewigkeit gedauert. Julio stieg aus dem Auto, ging um den Wagen herum und öffnete Charlotte die Tür zum Aussteigen. Ohne ein weiteres Wort ließ Carlo den Wagen an und fuhr langsam davon. Er hatte seinen Auftrag erfüllt und stand nun nicht länger in Julios Schuld. Was der mit der deutschen Touristin vorhatte, ging ihn nichts an. Sobald Carlo mit dem Auto außer ...weiter

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    Träume sind absolut. Unnötig. Quatsch. Illusion. Fern und doch so nah. Einmalig. Unwiderbringbar. Träume sind dein Glück. Sie bringen deine Gefühle in Bildern zurück. Sie erinnern dich an deine Wünsche. “Träume dich reich”, und du wirst nie wieder arm sein.

    Und wieder einmal ein Geburtstag, wieder ei …

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