Gefährliche Überraschungen

Nachdem Mareike Michael erzählt hatte, dass Carlo sie nicht aus den Augen ließ und sogar bedroht hatte, starrte Michael ratlos vor sich hin. „Das gibt’s doch nicht, du mußt dich doch vor diesem Wahnsinnigen schützen können. Selbst, wenn du erst einmal hier wohnst, wird es nicht lange dauern, bis er herkommt und sein Spiel hier fortsetzt.“ „Und – was schlägst du vor? Soll ich zur Polizei gehen? Dich lachen sich doch tot, wenn sie erfahren, dass mich ein eifersüchtiger Lover verfolgt und es sogar ein Landsmann von ihnen ist. Man müsste ihm einen Denkzettel verpassen, aber so einen, dass es ihm weh tut,“ sinnierte Mareike vor sich hin. „Das hört sich ja fast so an, als würdest du einen bezahlten Killer auf ihn hetzen wollen.“ Michael grinste und dachte dabei an seine heimliche Leidenschaft, jeden James Bond Film so oft zu sehen, dass er die Drehbücher fast auswendig kannte.

„Ganz so dumm ist deine Idee nicht,“ antwortete Mareike. „Ich habe nur keinerlei Beziehungen zur Unterwelt,“ setzte sie resigniert hinzu.

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