Der LiteraTussis© Roman ist fertig!

Liebe Leserinnen und Leser! Mehr als ein Jahr waren Mareike Kramer und die anderen Personen des Romans unsere täglichen Begleiter. Sie nahmen – mal mehr und mal weniger – Besitz von unseren Gedanken, waren aber in ihrem Schicksal immer von uns abhängig. Wir konnten ihr Leben, ihre Erfahrungen, Enttäuschungen und Glücksmomente bestimmen. Es fällt schwer, Mareike und Stefan nun in eine glückliche Zukunft zu verabschieden. Aber vielleicht – eines Tages kehrt die kleine Familie mit neuen Geschichten wieder zurück. Warten wir es einmal ab! Ab 1. September wird an jedem ...weiter

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Als sie die Wohnung ihres Vaters betrat, duftete es vorweihnachtlich nach selbst gebackenen Keksen und Zimttee.  „Du bist schon wieder da?“ Ungläubig schaute Herr Kramer seine Tochter an.  Sein erster Blick fiel auf die von der Kälte geröteten Wangen  und die rote  Nase. Mareikes Augen aber strahlten Wärme und Freude aus. „Lass uns Tee trinken, du scheinst ja völlig  durchgefroren zu sein.“ Er platzte fast vor Neugier, aber Mareike war noch zu  sehr in ihren Gedanken verhaftet, die er nicht stören wollte. Plötzlich sah sie ihm direkt in die Augen. „Paps, Stefan und ...weiter

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 ‚Carlo!’ – Mareike wurde schlagartig bewusst in welcher Gefahr sie sich wirklich befunden hatte. Das Entsetzen, das in ihren Augen aufleuchtete, machte Stefan betroffen. Er fühlte, dass er Mareike mit seinen Fragen an etwas erinnert hatte, das ihr Angst machte. „Du musst es mir nicht erklären, wenn du nicht willst!“, er bemühte sich seiner Stimme einen unbefangenen Klang zu geben, doch Mareike hatte sich abgewendet. Stefan sollte die Tränen nicht sehen, die ihr in die Augen geschossen waren. Stefan zögerte einen Moment, dann trat er hinter Mareike und legte seine beiden ...weiter

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Sie stand gedankenverloren am Meer und sog die salzige Luft tief in ihre Lungen ein. Plötzlich legte sich ganz vorsichtig eine Hand auf ihre rechte Schulter. Erschrocken trat sie einen Schritt vor und riss den Kopf herum. „Hattest du zu Hause auch keine Ruhe mehr?“ „Nein. Als ich mich entschloss, zu unserem Treffen zu kommen, wollte ich es auch rasch hinter mich bringen.“ „Musstest du dich überwinden, dich mit mir zu treffen?“ Was sollte sie darauf antworten?  Er war am Zuge und sie wollte sich nicht  in die Karten gucken lassen. „Das kann man so nicht sagen. Ich hatte ...weiter

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Mareike war schon lange vor dem verabredeten  Termin in der Nähe des  Lister Hafen. Sie brauchte einen langen Spaziergang, um ihre aufgewühlten Gedanken zu ordnen. Sie hatte nichts zu verlieren und konnte nur gewinnen.  Sie wusste, dass Stefan sie sehr mochte. Vielleicht liebte er sie auch. Je mehr  sie über die letzten Monate auf Teneriffa nachdachte, desto weniger verstand sie sich selbst. Die Trennung von Martin war notwendig gewesen. Aber warum hatte sie sich so von Julio und Carlo blenden lassen? Sie war nie der Typ gewesen, der sich von einer Beziehung kopfüber in die nächste ...weiter

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Mareike fand nur langsam in den Tag hinein. Sie hatte schlecht geschlafen. Alpträume hatten sie immer wieder aufschrecken lassen, schließlich war sie froh, dass die Nacht vorüber war. Sie ging zum Fenster und blickte hinaus. Die Nebelwand zog vom Meer aus über die Insel, Unwirkliche Figuren schienen sich aus den Nebelschwaden zu bilden  – Mareike glaubte das Gesicht Carlos zu erkennen. Nein, es war Julio – doch plötzlich konzentrierten sich die Nebelschleier und sie sah deutlich das Gesicht Michaels vorbeiziehen. Mareike wandte sich ab, da sie auf allen Gesichtern ein ...weiter

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Der Morgen des 23. Dezember zeigte sich als ein sehr unfreundlicher Tag. Eiskalter Seenebel hatte die Insel in einen dichten grauen Schleier gehüllt. Stefan saß mit Juliane und seinen Eltern beim Frühstück. Immer wieder blickte er aus dem Fenster, in der Hoffnung, dass sich der Nebel lichten und ein Strandspaziergang möglich werden würde. Er musste sich auf irgendeine Weise bis zum vereinbarten Treffen mit Mareike ablenken. Schon in der Nacht war er viele Male das Gespräch mit ihr durchgegangen, hatte seine Worte ausgewählt und seine Erklärungen bereitgelegt. „Wir müssen noch ...weiter

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    Sat, 18 Apr 2009

    Träume sind absolut. Unnötig. Quatsch. Illusion. Fern und doch so nah. Einmalig. Unwiderbringbar. Träume sind dein Glück. Sie bringen deine Gefühle in Bildern zurück. Sie erinnern dich an deine Wünsche. “Träume dich reich”, und du wirst nie wieder arm sein.

    Und wieder einmal ein Geburtstag, wieder ei …

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