13. Leben im Rollstuhl

Carlo saß im Garten der Reha- Klinik und sah zwei Vögeln zu, die sich schnäbelnd in den Ästen eines Baumes vergnügten. Heute war wieder ein Tag, an dem er sich fragte, warum er noch am Leben war. Er saß in seinem Rollstuhl und sah den Tierchen zu, die voller Lebenslust den Tag ausnutzten. Carlo schlug die Hände vor sein Gesicht und war den Tränen nah. Er wusste, dass Carmen nun kein Interesse mehr an ihm hatte. Das tat weh, doch hatte sie nicht immer schon mit ihm gespielt? Er war süchtig nach ihr. Doch war er das wirklich? Carlo machte die Augen zu und dachte nach. Es gab eine ...weiter

12. Lust auf Abenteuer

Langsam öffnete Martin die Augen. Das helle Sonnenlicht, das durch seine geöffnete Balkontür hereinfiel, blendete ihn. Rasch zog er die Decke über den Kopf und drehte sich um. Er wollte nichts sehen und hören. Langsam sickerte die Erinnerung an den gestrigen Abend in sein Gehirn. Er konnte nicht sagen, was schlimmer war, seine Enttäuschung, dass Mareike ihn versetzt und er wie ein Volltrottel eine Ewigkeit vor ihrer Wohnung gestanden hatte oder der Kater, der sich nach etlichen Bieren und einigen Schnäpsen in seinem Körper austobte. Er war sich einer Versöhnung mit Mareike sicher ...weiter

11. Klarheit

Carmens Kopf sank vor Erschöpfung auf ihre Brust. Seit unzähligen Stunden saß sie an Carlos Bett und hoffte auf eine Reaktion seines Körpers. Nur das Summen und Piepen der Überwachungsgeräte war zu hören. Carlo lag still und regungslos in den weißen Kissen, die Augen geschlossen. In welcher Sphäre zwischen Leben und Tod er sich befand, wagte niemand zu sagen. Carmen hatte sich bittere Vorwürfe gemacht, als Fernando sie angerufen und ihr von dem Unfall berichtet hatte. Sie hatte seinen aggressiven Unterton gespürt und wusste, dass auch er sie für den Unfall verantwortlich ...weiter

10. Der Ausweg

Nora van Melin hatte sich nicht umsonst in Schale geworfen. Sie war immer noch wütend, dass ein Mann es wagte, sich einer Verabredung mit ihr sang- und klanglos zu entziehen. Kurzentschlossen hielt sie an einem Biergarten an, dessen Tische und Bänke an diesem lauen Sommerabend gut gefüllt waren. Sie quetschte sich in eine Parklücke, ihre Fahrertür dicht an dicht an die Fahrertür eines silbergrauen Ford Mondeo und stieg umständlich an der Beifahrerseite aus. Ein letzter Blick in den Spiegel, Rouge und Lippenstift saßen immer noch perfekt. Während ihr Blick gezielt die Reihen der ...weiter

  • Der Schicksals-Code

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    Sun, 28 Jun 2009

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    Fri, 08 May 2009

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    Sat, 18 Apr 2009

    Träume sind absolut. Unnötig. Quatsch. Illusion. Fern und doch so nah. Einmalig. Unwiderbringbar. Träume sind dein Glück. Sie bringen deine Gefühle in Bildern zurück. Sie erinnern dich an deine Wünsche. “Träume dich reich”, und du wirst nie wieder arm sein.

    Und wieder einmal ein Geburtstag, wieder ei …

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