31. Die Flucht

Hell leuchtete ihr der Mond entgegen. Um sie herum waren Berge, soweit das Auge reichte. Charlotte versuchte sich zu erinnern, woher der Wagen kam, als er die Finca erreicht hatte. Wenn sie sich recht erinnerte, war er rechts zur Einfahrt abgebogen. Sie mußte los, Vorsprung gewinnen  und entschied sich für eine Seite der Landstraße, in der Hoffnung, bald ein paar Häuser zu erreichen. Dort könnte sie vielleicht erfahren, wo sie war und von dort aus Michael anrufen. Julio kam langsam wieder zu Bewusstsein und fasste sich mit schmerzverzerrtem Gesicht an den Kopf. Als er seine Hand ...weiter

30. Entführung

Leise fuhr das Auto durch die dunkle Nacht. Sanft wurde Charlotte hin und hergeschaukelt. Sie hatte noch nicht viel von Teneriffa gesehen, aber die leicht schaukelnden Bewegungen deuteten darauf hin, dass das Auto eine kurvenreiche Strecke nahm, hinauf in die Berge. Julio atmete deutlich hörbar neben ihr, sagte aber kein Wort. Plötzlich setzte Charlottes scharfsinniger Verstand ein und ihr Körper machte eine ruckartige Bewegung. Wat sie wahnsinnig geworden? Ihre Augen waren verbunden, ihre Hände gefesselt, neben ihr ein liebestoller Mann, den sie kaum kannte und ein Auto, das mit ...weiter

29. Stufen der Lust

Charlotte stand vor dem Spiegel der Damentoilette und zog sich sorgsam die Lippen nach. So beschwipst, wie sie vorgegeben hatte zu sein, war sie nicht. Sie hatte Michaels vernichtenden Blick gesehen und ihr war klar geworden, dass sie ihn endgültig verloren hatte. Er hatte ihr die Schwangerschaft nicht abgenommen  und es schien ihn auch nicht zu stören, dass sie jeden Abend einen anderen gutaussehenden Mann an ihrer Seite hatte. Was sollte sie tun? Vor der Tür wartete ein liebeshungriger, gut aussehender Mann auf sie, der nichts lieber wollte, als sofort mit ihr ins Bett zu steigen. ...weiter

28. Spiel mit dem Feuer

Charlotte verließ gerade ihr Zimmer, als Julio um die Ecke bog. „Na schöne Frau, wo wollen Sie denn hin?”, fragte er mit einschmeichelnder Stimme. Sie sah auf den Mann, der ihr irgendwie bekannt vorkam. „Wollen sie etwas bestimmtes von mir?”, fragte sie leicht arrogant. Julio grinste die junge Frau verführerisch an. „Wir können das ja bei einem Drink an der Hotelbar besprechen”, schlug er schnell vor. Charlotte überlegte einen Augenblick. Eigentlich hatte sie nichts vor und Michael war nirgends zu finden. Zustimmend senkte sie ihren Kopf. Beide begaben sich zu ...weiter

27. Dunkle Geheimnisse

Victor schnallte sich an und wartete auf das Starten der Maschine. Ein Blick aus dem Fenster zeigte ihm, dass der neue Tag in den Startlöchern stand. Zufrieden schloss Victor die Augen. Nicht mehr lange und er würde wissen, wer sich hinter diesem Stefan verbarg, für den sich Carlo so brennend interessierte. Victor wusste, dass Carlo gefährlich war. Hinter dem Schriftsteller verbarg sich ein gesuchter Mörder, der es bisher gut verstanden hatte, alle Spuren hinter sich zu verwischen. Carlos schriftstellerische Fähigkeiten halfen, den Mantel des Schweigens auszubreiten. Nun hatte es ...weiter

  • Der Schicksals-Code

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    Träume sind absolut. Unnötig. Quatsch. Illusion. Fern und doch so nah. Einmalig. Unwiderbringbar. Träume sind dein Glück. Sie bringen deine Gefühle in Bildern zurück. Sie erinnern dich an deine Wünsche. “Träume dich reich”, und du wirst nie wieder arm sein.

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