Roman

Es sollte doch wohl mit dem Teufel zugehen, wenn er Mareike nicht überzeugen könnte… Tja, überzeugen wovon? Von einer gemeinsamen Zukunft? Wollte er das wirklich? Hatte er nicht gerade das immer boykottiert? Martin war sich sicher, dass er jetzt nicht einfach aufkreuzen konnte, um da weiter zu machen, wo sie aufgehört hatten. Er hatte aber eine Idee, eine ziemlich gute sogar… Jetzt twittern Username: Password: ...weiter

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Angst. Pure Angst. Und keine Energie mehr, einen klaren und vernünftigen Gedanken zu fassen. Was lief hier ab? In welchem schlechten Film war sie hier gelandet?? Sie ließ sich kraftlos und verzweifelt auf das Bett fallen und war im selben Moment eingeschlafen… Jetzt twittern Username: Password: ...weiter

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Was für eine Frau!!! Er sog den Rauch tief ein. Dieser Abend hatte seine ganz eigene Magie…’Tja alter Junge, dann sieh mal zu, dass du verschwindest, ehe der Zauber dich zu sehr gefangen nimmt!’, entschlossen klappte er sein Laptop zu. Gute Bücher wurden nicht an einem Abend geschrieben, das wusste er genau. Er wusste auch, dass er zum Schreiben Ruhe brauchte, besonders wenn es sich zum Ende hinbewegte, wenn alles auf den Punkt genau stimmen musste, glatt, präzise, brillant – das erwartete sein Lesepublikum, das erwartete er von sich selbst. Wo sollte er aber ...weiter

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“Ja, ich mir auch…”, sinnierte sie. Der Rachegedanke war ihr noch nie gekommen, auch wenn sie eine Stinkwut auf Martin hatte. Rache war nur für den Moment befriedigend, niemals langfristig. Rache war gemein. Er würde schon genug schmoren, indem er über ihren Verbleib absolut nichts wusste. Martin, Martin, Martin, verdammt!!!! Sie saß hier mit einem Mann zusammen, den sie erst seit wenigen Stunden kannte und der ihr mit seiner ganzen Art gefiel, weil er so lässig und ruhig war in seinen Bewegungen, dabei wortgewandt und witzig. Ihre Blicke begegneten sich. Er hob die ...weiter

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Das Lachen war befreiend für beide. “Und, ist eine Nacht unter Ihrem Dach genehmigt?”, traute er sich nun zu fragen. “Unter meinem Dach heißt aber nicht in meinem Bett. Sie können hier auf dem Sofa schlafen.” Immer noch versuchte sie, auf dem Bildschirm etwas zu entziffern, aber leider ohne Erfolg. “Trinken Sie noch einen Kaffee mit mir?” Erleichterung schwang in seiner Stimme mit, das war deutlich zu spüren. Wenn sie vernünftig wäre, müsste sie dankend ablehnen. Zu so später Stunde würde eine weitere Koffeinzufuhr ihre Nachtruhe extrem ...weiter

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Herrlich, eine ganze Woche lag vor ihr, die sie nach Lust und Laune gestalten konnte. Sie wollte Abstand gewinnen und ihr Gleichgewicht wiederfinden. Zu lange hatte sie sich hinhalten lassen von Martin, der kam und ging, wann es ihm passte. Schmerzliche Erinnerungen stiegen in ihr auf – ja, es war schade, wenn zwei Menschen nicht zur selben Zeit dasselbe wollten. Sie fühlte sich benutzt – so einfach war ihre Situation zu beschreiben. Entschlossen, das Beste aus ihrem Urlaub zu machen, trat sie ihren Heimweg an. Schon von weitem sah sie, dass in ihrer Wohnung Licht brannte und ...weiter

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Helga Thiel war überrascht, als ihr Sohn vor der Tür stand. “Na, Heimweh?”, fragte sie und musste sich auf die Zehenspitzen stellen, um ihm einen Schmatzer aufzudrücken. Martin schnupperte den verführischen Duft von »Cajun Tomatoes«, einem leckeren Sommergericht, das es daheim oft gab, wenn es schnell gehen musste. “Irgendwie schon…”, antwortete er und begab sich mit seiner Mutter gleich in die gemütliche große Wohnküche. “Bleibst du zum Essen? Dein Vater kommt auch gleich, er zieht sich nur schnell um.” Wortlos nickte er und setzte sich an ...weiter

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  • Der Schicksals-Code

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  • Ella's Geschichten


    Sun, 28 Jun 2009

    “Ich hab´keinen Bock mehr, verdammt, ihr könnt mich mal”, fluchte Merle vor sich hin, während sie die herumliegenden Zeitungen vom Fußboden ihrer Wohnung aufsammelte. Marc hatte – wie jeden Morgen – alles einfach liegen gelassen. Er kümmerte sich nie um die banalen Alltäglichkeiten in ihrer gemeinsamen Woh …


    Fri, 29 May 2009

    Neulich, an einem sehr heißen Tag im Sommer. Bea war zusammen mit drei Freundinnen in eine Wohngemeinschaft in einer Kleinstadt im Süden gezogen. Hier wollte sie nur für die Zeit des Studiums leben. Sie waren zu Viert in der Wohnung, jede von ihnen hatte ein etwa 13 Quadratmeter großes Zimmer, es gab eine kleine Wohnküche in der …


    Mon, 25 May 2009

    Caro ist umgezogen, endlich, endlich hatte sie die heißersehnte Dachmaisonettewohnung mit Blick auf den nah gelegenen Fluss bezogen. Nach langer Zeit hat sie mal wieder das Gefühl, angekommen zu sein. Sie hatte zahlreiche Wohnungen besichtigt, bis sie endlich diese, die schönste gefunden hatte. Während der Besichtigung dieser Da …


    Mon, 18 May 2009

    Grundsätzlich werden Männer vom Älter- und Einsamwerden überrascht, sie sind nicht darauf vorbereitet, achten auch nicht auf die ersten Anzeichen, nein, sie stellen urplötzlich fest, dass sie sich körperlich und gefühlsmäßig verändert haben. So auch der Großstadtprinz. Er lebt seit vielen Jahren in einem wunderschönen dur …


    Fri, 08 May 2009

    Kaum hatte Bella die Haustür aufgeschlossen, klingelte das Telefon, dreimal, viermal, wann hörte das Klingeln endlich auf, fünfmal, sechsmal, sie versuchte es zu ignorieren, sie wollte nicht mit ihm sprechen. Klar, er wusste, wann sie von der Arbeit nach Hause kam, er kannte ihren Tagesablauf, sie, ihre Gewohnheiten. Aber es war au …


    Sat, 18 Apr 2009

    Träume sind absolut. Unnötig. Quatsch. Illusion. Fern und doch so nah. Einmalig. Unwiderbringbar. Träume sind dein Glück. Sie bringen deine Gefühle in Bildern zurück. Sie erinnern dich an deine Wünsche. “Träume dich reich”, und du wirst nie wieder arm sein.

    Und wieder einmal ein Geburtstag, wieder ei …

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