Stufen der Lust
Julio kam langsam wieder zu Bewusstsein und fasste sich mit schmerzverzerrtem Gesicht an den Kopf. Als er seine Hand zurückzog war diese voller Blut. Mühsam griff Julio nach seiner Hose und fingerte sein Handy heraus. Nur gut, dass Charlotte nicht auf die Idee gekommen war, dieses mitzunehmen. Nach einigen Anstrengungen war Julio mit Carlo verbunden. „Hole mich wieder ab“, zischte Julio ins Telefon. „Dieses Flittchen hat mich fast totgeschlagen und hat sich vom Acker gemacht. Ich muss sofort zum Arzt und dann müssen wir sie suchen. Also beeile dich.“ Julio ließ sich wieder aufs ...weiter
Stufen der Lust
Charlotte begriff noch immer nicht, was Julio mit ihr vorhatte. Es konnte doch nicht nur am Geld liegen, warum er sie in diese Einöde verschleppt hatte. Immerhin zeigten Julios Augen starkes Interesse an ihrer Person. Charlotte sah sich in der Hütte um. Eigentlich war sie ganz komfortabel eingerichtet. Genau das richtige Ambiente für ein Liebesabenteuer. Charlotte schlenderte auf ein überdimensionales Bett zu und ließ sich darauf nieder. Unter halb geschlossenen Lidern schaute sie auf Julio, der immer noch an der Tür stand und ihre Bewegungen verfolgte. Langsam nährte sich Julio ...weiter
Stufen der Lust
Charlotte verließ gerade ihr Zimmer, als Julio um die Ecke bog. „Na schöne Frau, wo willst du denn hin?“, fragte er mit einschmeichelnder Stimme. Charlotte sah auf den Mann, der ihr irgendwie bekannt vorkam. Langsam kam die Erinnerung. „Willst du etwas bestimmtes von mir?“, fragte sie leicht arrogant. Julio grinste die junge Frau verführerisch an. „Wir können das ja bei einem Drink an der Hotelbar besprechen“, schlug er schnell vor. Charlotte überlegte einen Augenblick. Eigentlich hatte sie nichts vor und Michael war nirgends zu finden. Zustimmend senkte sie ihren Kopf. ...weiter
Gefährliche Überraschungen
Carlo hatte ein paar Stunden intensiv an seinem neuen Roman gearbeitet. Immerhin verdiente er sich damit offiziell seinen Lebensunterhalt. Doch nun beschloss er, eine Pause einzulegen. Sofort schlich sich Mareike in sein Denken. Schon beim Gedanken an ihre Aufsässigkeit, kroch die Wut wieder in Carlo hinauf. Sofort griff er nach seinem Handy und aktivierte Victors Nummer. Es dauerte viel zu lange, bis dieser sich meldete. „Hast du etwas herausgefunden Victor?“ Carlo lauschte auf die Informationen, die er von Victor erhielt. „Finde heraus, ob die beiden noch in Verbindung stehen“, ...weiter
Gefährliche Überraschungen
Mareike lief ziellos am Strand entlang. Sie hatte Angst vor der Auseinandersetzung mit Carlo. Die letzten Stunden hatten ihr gezeigt, dass Carlo unberechenbar war. Wie konnte sie unbeschadet aus dieser Affäre herauskommen? Von Anfang an war Mareike klar, dass sie Carlo nicht gewachsen war. Er umgarnte mit seinem Charme und überzeugte mit Worten und Argumenten, so dass man gar nicht mehr klar denken konnte. Doch in Deutschland hatte Mareike erkannt, dass Carlo ihr nicht das Leben bieten konnte, was sie sich wünschte. Von ihm ging Leidenschaft und Verlangen aus, aber Zuneigung und Wärme ...weiter
Gefährliche Überraschungen
Victor schnallte sich an und wartete auf das Starten der Maschine. Ein Blick aus dem Fenster zeigte ihm, dass der neue Tag in den Startlöchern stand. Zufrieden schloss Victor die Augen. Nicht mehr lange und er würde wissen, wer sich hinter diesem Stefan verbarg, für den sich Carlo so brennend interessierte. Victor wusste, dass Carlo gefährlich war. Hinter dem Schriftsteller verbarg sich ein gesuchter Mörder, der es bisher gut verstanden hatte, alle Spuren hinter sich zu verwischen. Carlos schriftstellerische Fähigkeiten halfen, den Mantel des Schweigens auszubreiten. Nun hatte es ...weiter
Gefährliche Überraschungen
Carlo lief zornig am Strand entlang. Was dachte sich Mareike eigentlich? Sie war mit ihm verlobt und die Hochzeit schon geplant. Eigentlich war Carlo noch immer wütend, dass Mareike ohne ihn nach Deutschland geflogen war. Carlo blieb stehen und beobachtete die Sonne, die langsam untergehen wollte. Mareike gehörte ihm und er dachte nicht daran, sie einem anderen Mann zu überlassen. Carlo hatte gespürt, dass Mareike vorhin nicht die Wahrheit gesagt hatte. Es gab einen Mann in Deutschland, der Mareikes Denken und Fühlen in Anspruch nahm. Carlo war davon überzeugt. Plötzlich summte ...weiter


