Claras kleines Familienunternehmen (5)
Frau Nolte Es war noch früh am Morgen, als Clara mit roten Wangen und heftig atmend am Gartentor ihres schmucken Einfamilienhauses ankam. Sie stampfte mehrmals mit den Füßen auf, um das Gemisch von Schnee, Lehm und Laub nicht in den eigenen Garten zu schleppen, klopfte ihre Nordic Walking Stöcke ab und öffnete das Tor. Dabei fiel ihr Blick auf den Nachbareingang und den Briefkasten, aus ...weiter
Käthe und Anton
Müde saß er am Küchentisch und legte das Gesicht in seine runzligen Hände. Seit Tagen saß ihm ein Kloß im Hals, der wie ein Abzess von Tag zu Tag dicker wurde. Wie sollte es weitergehen? Verstohlen wischte er sich über die feuchten Augen, denn Käthe kam in die Küche. Sie sollte seine Tränen nicht sehen. „Wollen wir essen? Es ist alles fertig.“ Er nickte ihr freundlich zu, erhob ...weiter
Ein Start - vier Stories
Sie schloss die Wohnungstür auf und erstarrte. Aus dem Wohnzimmer erklang Ravels ‚Bolero’… dessen immer wiederkehrende Grundmelodie sich bereits zum fast jazzartigen Ende hin gesteigert hatte. Ihre Wohnung war erfüllt vom hämmernden Rhythmus, vom Klang der einzelnen Instrumente, die sich zum Finale hin gegenseitig anzufeuern schienen. Sie blieb im Flur stehen, hielt für einige ...weiter
Ein Start - vier Stories
Sie schloss die Wohnungstür auf und erstarrte. Aus dem Wohnzimmer erklang Ravels ‚Bolero’. Ihr Herz schien für einen Moment auszusetzen, um dann mit der dreifachen Geschwindigkeit loszuschlagen. Schweißperlen zogen wie ein feiner Film über ihr Gesicht, sammelten sich und rannen in winzigen Rinnsalen den Hals hinab. Für einen kurzen Moment blickte sie hinter sich in das noch ...weiter
Ein Start - vier Stories
Sie schloss die Wohnungstür auf und erstarrte. Aus dem Wohnzimmer erklang Ravels ‘Bolero’ in ohrenbetäubender Lautstärke. Wie angewurzelt blieb sie zunächst im Eingangsbereich stehen und stellte die schweren Taschen mit den Einkäufen einfach ab. Ohne den Mantel auszuziehen sank sie auf die Holzbank. Tränen schossen ihr in die Augen und ein ziehender Schmerz in der Herzgegend ...weiter
Im Laufe des heutigen Vormittags
könnt ihr die Geschichten lesen, die sich aus dem von Anna-Lena vorgegebenen Anfang entwickelt haben. Sie schloss die Wohnungstür auf und erstarrte. Aus dem Wohnzimmer erklang Ravels ‘Bolero’… Schaut einfach noch mal rein, bei den LiteraTussis! © copyright by LiteraTussis ...weiter
Freitagsgesichter
An diesem Freitagmorgen hingen die grauen Wolken so schwer und tief vom Himmel, als wollten sie sich auf den Asphalt der Straße legen. Seit zwei Tagen kündigte der Wetterbericht den Wintereinbruch an, mit starken Windböen, Schneefällen und überfrierender Nässe. Nahmen die Menschen die Warnungen ernst? Es war ein Verkehr wie an jedem Freitagmorgen, nicht mehr und nicht weniger. Auf dem ...weiter
Klassentreffen
Unentschlossen blickte sie auf die Einladungskarte. Noch hatte sie genug Zeit, sich fertig zu machen und hinzufahren. Wollte sie das? Hin- und her gerissen zwischen Neugier und Lustlosigkeit ging sie in Gedanken durch, was und wen sie dort erwartete. Selten hatte sie sich die Frage gestellt, was aus all denen geworden war, mit denen sie heute vor zwanzig Jahren das Abitur gemacht hatte. ...weiter
Unentrinnbar
“Du bist nicht die Frau, mit der ich weiterhin leben will, das hat sich hier für mich alles erledigt. Du hast dich so verändert.” Worte von dir, die mein Herz in tausend Stücke reißen. Ich bin fassungslos, weiß, dass es nicht lohnt, all die Scherben zusammenzusetzen, die da jetzt vor uns liegen. Seit Jahren bemühst du dich darum, Arbeit zu finden. Seit Jahren bemühe ich ...weiter
Spontan sein
Die innere Stimme bahnt sich mühsam ihren Weg nach außen. Es ist wie ein Hürdenlauf, denn so wie wir innerlich denken, dürfen wir noch längst nicht immer reden. So werden wir erzogen, so wird es uns gelehrt. ‘Ich-’ anstelle von ‘Du-Botschaften’, konstruktive statt destruktiver Kritik, Sachlichkeit vor Emotionalität, Einhaltung von Feedback-Regeln. Wenn der innere ...weiter


