Auf den Hund gekommen (5)

Mittlerweile sind wir neun Monate alt und haben nichts als Flausen im Kopf. Mit dem menschlichen Alter verglichen sind wir etwa 15 Jahre alt und mitten in der Pubertät. Frauchen stöhnt oft, wenn wir nicht genau zuhören „Das ist ja wie in der Schule!“ Wir hatten bisher einen schönen Sommer, haben unseren Garten erkundet und an manchen Stellen auch durch Löcher im Boden neu gestaltet. ...weiter

…wie Eure Herzen

Ali stand am kleinen Fenster seines winzigen Zimmers. Er blickte auf graue Häuser, deren Fenster wie Löcher darin aussahen. Nirgends konnte man eine Blume, die etwas Farbe in dieses Grau gebracht hätte, entdecken. Aus den Schornsteinen auf den Dächern der Häuser quoll dichter dunkelgrauer Rauch. Der Himmel war trübe und grau, kein einziger Sonnenstrahl konnte seinen Weg durch die dicken Wolkenschichten finden… Read more

Auf den Hund gekommen (4)

Feuer und Wasser
Man könnte meinen, wir trüben kein Wässerchen, ein wahrer Irrtum. Unser Vater ist ein beständiger, ruhiger und charakterfester kleiner Mann und ich, als die um einen Tag Ältere, habe seine Gene geerbt. Marci allerdings scheint eher nach ihrer quirligen Mutter zu kommen. Ich liebe sie abgöttisch, wir spielen und toben zusammen und passen immer aufeinander auf und nachts schlafen wir eng aneinander gekuschelt in unserem Körbchen… Read more

Auf den Hund gekommen (3)

Wir sind da!!!
Während Cara und ich ungeduldig darauf warteten, von Frauchen und Herrchen abgeholt zu werden, litten unsere beiden Mamas Höllenqualen. Ein Hundchen nach dem anderen wurde abgeholt und es wurde immer stiller um uns herum. Endlich kamen sie. Pflegemama Barbara machte noch ein paar Abschiedsfotos, packte unser Fresschen für die nächsten zwei Tage und unser Lieblingsspielzeug ein und dann ging es los… Read more

Auf den Hund gekommen (2)

MANCHMAL KOMMT ES GANZ ANDERS, ALS MAN DENKT…
Ich heiße Marci und war eigentlich Frauchens Favorit. Cara hatte gewonnen und ich konnte ihr noch nicht einmal böse sein. So kess wie sie ist, bin ich nicht. Wir sind Wurfschwestern, wir haben den gleichen Vater, aber verschiedene Mütter.
Mehrere nette Leute haben sich für mich interessiert, aber unsere Pflegemutter Barbara fand niemanden, dem sie mich so richtig anvertrauen wollte… Read more

Abschied

Es ist Nacht und Regentropfen klopfen leise an mein Fenster. Ich liege seit Stunden wach und denke an dich. Wieder ist ein Tag vergangen und du hast dich nicht gemeldet. Wieder ist ein Tag vorbei und du hast deine Versprechen nicht gehalten. Tränen laufen über mein Gesicht, aber es sind Tränen des Zorns. Wut baut sich in mir auf. Du denkst, ich werde immer für dich da sein. Doch da täuscht ...weiter

Spätsommer

Schmetterlinge fliegen über die Wiese Irgendwo rauscht ein Bächlein Der Geruch des Sommers Unverwechselbar Erinnerungen Tief in mir Gedanken und Wünsche Starke Gefühle Für dich Sehnsucht Nach dir Du bist nicht da Ich verbrenne Vor Sehnsucht Komm endlich Zu mir Lass uns leben Leben in dieser Sommernacht Du und ich Du weißt Noch ist es nicht zu spät Nicht zu spät Die Strahlen des ...weiter

Auf den Hund gekommen (1)

Am ersten Dezember des vergangenen Jahres bin ich auf die Welt gekommen. Wir sind eine richtig große Familie. Mama Heather und Papa Arthos haben sich richtig Mühe gegeben, außer mir, ich heiße übrigens La Caramilla, wurden meine zwei Brüder, Lakritze und Lancer sowie meine Schwestern Linda Lu, Luna May, La Cremi und La Vanilli geboren. Inzwischen sind wir schon sechs Wochen alt, haben etwa die Größe eines Meerschweinchens und entwickeln uns jeden Tag ein wenig mehr… Read more

Septembernacht

Katja wartet am verabredeten Ort sehnsüchtig auf sein Kommen. Sie sitzt allein auf der Parkbank und schaut auf die vorbeieilenden Menschen. Ihre Gedanken wanderten zurück zum Sommeranfang. Dort hatte alles begonnen. Eine unbeabsichtigte Beziehung, eine Beziehung ohne Zukunft. Es ist ein schöner, warmer Tag. Katja schließt die Augen und atmet den Duft des Spätsommertages tief ein, genießt ...weiter

Warten auf dich

Ich stehe am Fenster und inhaliere den Rauch meiner Zigarette tief ein. Mein Blick wandert zum Sternenhimmel. Der größte Stern weckt Erinnerungen und Träume. Es ist unser Stern. Nur bist du nicht hier, um mit mir gemeinsam die Träume zu leben. Kilometer trennen uns, aber nicht nur das. Du bist bei ihr. Aufgeben willst du uns beide nicht. Sagst, du liebst auch mich. Ich sehe zu den Sternen ...weiter

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