Thu, 25 Jun 2009

Sie trägt dich im Bauch, sie trägt dich im Arm,

ein Kind wird von seiner Mutter in irgendeiner Weise

immer durchs Leben getragen.

Sie beschützt dich als Kind bei Tag und bei Nacht,

»GLÜCK«

Sat, 20 Jun 2009

Glück im Leben

gesellt sich gerne auf tieferen Ebenen

einfach dazu

macht sich nicht fest an Stellen oder Dingen,

Außen gar

Glück trägt …

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  • Abschied

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    Jeder Tag unseres Lebens konfrontiert uns mit großen oder kleinen Abschieden – vielleicht,  nicht bewusst, um sie zu realisieren, aber vielleicht auch wissend und wohl bedacht. Wir sind gezwungen zu lernen, sie als Herausforderung anzunehmen und erkennen oftmals erst viel später, dass jeder Abschied einen Neuanfang in sich trägt.

    Bereits ein früher Morgen bringt den Abschied von der Nacht, die uns mit Träumen geborgen hielt. Wir müssen Abschied nehmen von Träumen, egal ob sie uns sanft umschlungen oder innerlich aufgewühlt haben. Psychisch erlebtes Geschehen wird durch das aufgehobene Bewusstsein zu etwas Unwirklichem – was aber dennoch emotional erlebt wurde und uns über den Traum hinaus beschäftigt kann.

    Es folgt nur wenig später der Abschied von den Kindern, die morgens das Haus verlassen, vom Partner – immer in der Hoffnung, dass es nur ein Abschied für eine gewisse Zeit ist.
    Manchmal aber, ohne jegliche Vorwarnung, ist es jedoch ein Abschied für immer. Wie häufig berichtet die Presse über tragische Unfälle – wie oft werden Menschen ganz plötzlich aus ihrem Lebensumfeld gerissen. Sind wir uns wirklich bewusst, dass es auch uns treffen könnte – an jedem Tag, zu jeder Stunde – auch in dieser Minute?

    Im weiteren Verlauf des Tages kann es passieren, dass wir uns von Träumen und Ideen verabschieden, weil wir bemerken, dass diese nicht oder nur wenig realisierbar sind. Das Gefühl von Versagen oder der nicht ausgesprochene Vorwurf einer Niederlage ist bedrückend und lastet wie Blei auf der Seele.

    Besonders schwer fällt der Abschied von Menschen, die einen Teil des Lebens ein Wegbegleiter waren; dem Leben, vergleichbar einer Straße, gemeinsam gefolgt sind. Keiner weiß vorher, wann und wo sie endet wird – die gemeinsame Etappe. Menschen, Freunde wie auch Feinde, hinterlassen Spuren, begleiten uns lange – manche kreuzen nur flüchtig unseren Weg und werden aber trotzdem nicht vergessen

    Manchmal aber nimmt deren Weg überraschend und unverhofft, eine andere Richtung oder der Schritttakt ist nicht mehr gleich. Authentizität geht verloren, an ihre Stelle tritt Selbstgefälligkeit und Intoleranz – der Blick ist getrübt und verächtlich, unempfänglich für ein Miteinander.
    Für eine Weile sind dann die eigenen Schritte unsicher, schleppend – das Innerste bedrückt und in die Defensive gedrängt, doch immer in der vagen Hoffnung, entgegen aller Divergenzen die Harmonie auf den Weg zurückzubringen. Mit Ernüchterung, aber erwartungsfroh blickt man nach einiger Zeit wieder in die Zukunft – im Bewusstsein, dass man andere Wegbegleiter finden wird, die mit neuen Impulsen und in einem verträglichen Miteinander den gleichen Schritt entdecken, dabei aber nicht versuchen, das eigene, möglicherweise unterschiedliche Schritttempo aufzuzwingen.

    Manche Abschiede sind in ihrer Art sehr leise – Worte werden immer weniger und versiegen schließlich ganz – andere sind laut und verletzend – Wörter, deren Bedeutung zuweilen falsch interpretiert wird, wechseln von Seite zu Seite, um schließlich abrupt zu enden. Sprachlosigkeit macht sich breit und wird unüberwindbar.

    Auch dies ist ein Abschied, ohne Groll und Ressentiment – aber mit dem festen Glauben an eine neue Chance…

    Bis zum Wiederlesen – irgendwo und irgendwann…

    Manja

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    February 21, 2010 | Filed Under - Ganz nah am Leben, Manja 

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